Partikelanalysen für die technische Sauberkeit
i-bema erstellt auf Kundenwunsch Partikelanalysen zur technischen Sauberkeit.
Die Anforderungen an die Sauberkeit gereinigter Mehrwegladungsträger steigen stetig. Restschmutz in KLT oder Trays kann bei bestimmten Bauteilen zu Funktionsstörungen oder Defekten führen.
Wir sind im Bereich „Technische Sauberkeit“ durch ein akkreditiertes Unternehmen geschult und nutzen für unsere Analysen dessen Technik in unserem voll ausgestatteten Labor. Die Durchführung der Restschmutzanalysen erfolgt nach VDA 19 (ISO 16232).
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Erstellung von Abklingkurven
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Gravimetrische Untersuchungen mittels Kernwaage mit einer Auflösung von 0,01 mg
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Mikroskopische Filteranalyse und Auswertung
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Identifikation und automatische Auszählung metallischer und nichtmetallischer Partikel bis zu 5μ
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Erstellung umfassender Laborberichte
Portfolioerweiterung
Insbesondere im Bereich der Elektromobilität steigen die Anforderungen an die technische Sauberkeit stetig.
Daher haben wir unser Dienstleistungsportfolio um Partikel- und Restschmutzanalysen an technischen Bauteilen und Komponenten erweitert.
Gerne steht Ihnen unsere Qualitätsmanagementbeauftragte Kerstin Reininger für Rückfragen zu diesem Thema unter Telefon 06127 9997023 oder E-Mail k.reininger@i-bema.de zur Verfügung.
Methodik
1. Extraktion des Restschmutzes
Zunächst wird der Restschmutz durch Spülen und Drucksprühen vom Bauteil extrahiert und in ein flüssiges Medium überführt. Für die anschließende Analyse werden die festen Partikel durch Vakuumfiltration auf einer Membran abgeschieden.
2. Messung von Partikelzahl und Größe
Durch das optische Scannen der Membran werden Anzahl und Größe der vorhandenen Partikel innerhalb weniger Minuten bestimmt. Aufgrund der schnellen Auswertung eignet sich dieses Verfahren insbesondere zur täglichen Prozesskontrolle.
3. Berichterstellung
Die Ergebnisse werden umfassend dokumentiert. Dazu gehören unter anderem eine Galerie und Lagekarte der größten Partikel, die Analyse von Partikellänge und -breite sowie Trend- und Abklinganalysen.
Aufnahme einer Abklingkurve
Für eine Analyse der technischen Sauberkeit werden die Bauteile im Prüflabor zunächst für eine definierte Zeit „a“ mit einer festgelegten Lösemittelmenge „b“ gereinigt. Dabei gilt es zu überprüfen, ob diese Parameter ausreichend dimensioniert sind, um den vorhandenen Restschmutz möglichst vollständig von der Bauteiloberfläche zu lösen.
Hierzu wird eine Abklingkurve aufgenommen. Sie zeigt, unter welchen Reinigungsbedingungen mehr als 90 % der auf den Bauteilen vorhandenen Restschmutzmenge abgelöst werden.
Für die Aufnahme der Abklingkurve wird dasselbe Los an Bauteilen sechsmal nacheinander unter identischen Bedingungen gereinigt – jeweils mit der gleichen Reinigungszeit „a“ und der gleichen Lösemittelmenge „b“.
Nach jedem Reinigungsgang wird die dabei abgelöste Restschmutzmenge ermittelt und mit der bis dahin insgesamt abgelösten Restschmutzmenge verglichen. So lässt sich feststellen, wie viel Restschmutz bei jedem weiteren Reinigungsgang noch von der Bauteiloberfläche entfernt werden kann.
Die grafische Darstellung dieser Prüfergebnisse wird als Abklingkurve bezeichnet.
Ergibt die Prüfung beispielsweise, dass nach dem fünften Reinigungsschritt noch 6 % der kumulierten Restschmutzmenge von der Bauteiloberfläche entfernt werden konnten, sind für die Restschmutzanalyse fünfmal die Zeit „a“ und fünfmal die Lösemittelmenge „b“ anzuwenden. Damit wird sichergestellt, dass bei jeder Analyse mehr als 90 % der vorhandenen Restschmutzmenge von der Bauteiloberfläche abgelöst werden.