Restschmutzanalysen

i-bema erstellt auf Kundenwunsch Partikelanalysen für die Technische Sauberkeit.

Die Anforderungen an die Sauberkeit gereinigter Mehrwegladungsträger steigt stetig. Restschmutz in KLT oder Trays kann bei bestimmten Bauteilen zu Defekten führen.

Wir sind als akkreditiertes Unternehmen im Bereich Technische Sauberkeit erfahren und führen in unserem voll ausgestatteten Labor Restschmutzanalysen nach VDA 19 (ISO 16232) durch:

  • Erstellung von Abklingkurven
  • Gravimetrische Untersuchungen mittels Kernwaage 0,01 mg
  • Mikroskopische Filteranalyse und Auswertung
  • Identifikation und automatische Auszählung metallischer und nichtmetallischer Partikel bis zu 5μ
  • Erstellung umfassender Laborberichte

 

Methodik

  1. Extraktion des Restschmutzes

Zuerst wird der Restschmutz durch Spülen und Drucksprühen vom Bauteil extrahiert und in ein flüssiges Medium überführt. Zur Analyse werden die festen Partikel durch Vakuumfiltration auf eine Membrane präpariert.

  1. Messung von Partikelzahl und Größe

Durch optisches Scannen der Membrane werden Anzahl und Größe der Partikel innerhalb weniger Minuten bestimmt. Aufgrund der Schnelligkeit eignet sich dieses Verfahren insbesondere zur täglichen Prozesskontrolle.

  1. Berichterstellung

Galerie und Lagekarte der größten Partikel, Analyse von Partikellänge und -breite, Trend- und Abklinganalysen

 

Aufnahme einer Abklingkurve

Für eine Analyse der Technischen Sauberkeit reinigt das Prüflabor die Bauteile für eine Zeit „a“ mit der Lösemittelmenge „b“. Es gilt nun zu prüfen, ob diese Werte über – oder unterdimensioniert sind. Dies erfolgt durch Aufnahme der Abklingkurve welche zeigt, unter welchen Bedingungen mehr als 90% der auf den Bauteilen vorhandenen Restschmutzmenge abgelöst wurde.

Für die Aufnahme der Abklingkurve wird das gleiche Los an Bauteilen nacheinander 6x unter den gleichen Bedingungen (6x Zeit „a“ und 6x Lösemittelmenge „b“) gereinigt. Nach jedem Reinigungsgang wird die aktuell abgelöste Restschmutzmenge in Relation zur bisher bereits summarisch abgelösten Restschmutzmenge gesetzt. D.h., dass z. Bsp. die im vierten Reinigungsgang abgelöste Restschmutzmenge prozentual mit der Restschmutzmenge verglichen wird, die bisher insgesamt in den Reinigungsgängen 1, 2 und 3 abgelöst wurden. 

Die graphische Darstellung dieser Prüfergebnisse wird Abklingkurve genannt.

Wenn z. Bsp. die Reinigungsschritte ergeben, dass nach dem 5. Reinigungsschritt nur noch 6% der kumulierten Restverschmutzung von der Bauteiloberfläche entfernt wurden, dann ist die Restschmutzanalyse mit 5x der Zeit „a“ und 5x der Lösemenge „b“ durchzuführen um sicherzustellen, dass bei jeder Analyse mehr als 90% der Restverschmutzung von der Bauteiloberfläche entfernt werden.